Behandlungsmöglichkeiten bei Herpes

Etwa 85 Prozent der Weltbevölkerung leiden am Herpes-Typ 1. Leider bleiben die Viren nach einer Infektion dauerhaft im Körper und blühen regelmäßig auf, insbesondere dann wenn das Immunsystem geschwächt ist.

Zum Glück gibt es zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten, die nicht nur die Beschwerden lindern, sondern auch die Abheilung beschleunigen. Diese werden im folgenden Abschnitt ausführlich vorgestellt.

Herpes – Beschwerden und Symptome

Ein typisches Symptom sind die schmerzhaften Bläschen, die sich meistens am oder im Mund bilden können. Auch an anderen Stellen des Körpers können sie auftreten. Hinzu kommen andere Symptome wie hohes Fieber, ein Krankheitsgefühl und Mundgeruch.

Je nachdem wie schwer die Herpes-Infektion ausfällt, können auch die Lymphknoten im Bereich von Hals und Kiefer anschwellen. Die Bläschen verursachen zudem Beschwerden in Form von Juckreiz, einem Spannungsgefühl und ein unangenehmes Kribbeln.

Ist der Befall sehr ausgeprägt und sind auch die Genitalien und die Augen betroffen, dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Therapiemöglichkeiten

• Cremes

Die klassische Behandlung erfolgt über Cremes. Inzwischen gibt es davon viele verschiedene Produkte, die die Bläschen rasch austrocknen und desinfizieren und zudem noch die Schmerzen und den Juckreiz lindern sollen.

Als wirksame chemische Substanzen sind hier Cremes mit Penciclovir und Aciclovir zu empfehlen. Diese sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

• Hausmittel

Es gibt auch zahlreiche Hausmittel, die bei einer leichten Form von Herpes durchaus Linderung verschaffen können. Dazu gehören Teebaumöl, Honig, Natronpulver, Zitronensaft oder Aloe Vera.

Als besonders wirksam haben sich auch schwarze Johannisbeeren und Salben mit Pfefferminze und Rhabarber erwiesen. Sie verhindern die Ausbreitung der Herpesviren, indem sie das Eindringen der Viren in die Zelle behindern. Sie wirken daher auch vorbeugend.

• Rotlichtlampe

Eine weitere sehr spezielle Form der Behandlung von Herpes erfolgt über eine Rotlichtlampe. Da rotes Licht antibakteriell wirkt und ein paar Millimeter tief ins Gewebe eindringt, kann es die Abheilung von Herpes beschleunigen.

Des Weiteren hilft es dabei das Stoffwechselabfälle wie Schlacken und Säuren aus dem Körper gespült werden. Durch die Bestrahlung wird Muskel-, Sehnen- und Fettgewebe erwärmt, wodurch auch die Durchblutung erhöht wird. All diese Effekte wirken sich positiv auf den Heilungsprozess aus.

Die richtig Anwendung einer Rotlichtlampe

Die Anwendung einer Rotlichtlampe gestaltet sich sehr unkompliziert. Bestrahlt wird lediglich die zu behandelnde Fläche in diesem Fall der untere Gesichtsbereich.

Der Abstand zur bestrahlenden Stelle sollte zwischen 30 und 50 Zentimetern betragen. Die Bestrahlungsdauer sollte 10 bis 20 Minuten nicht überschreiten. Je nachdem wie gut man mit der Bestrahlung klar kommt und wie die Haut darauf reagiert, kann sie zwei bis dreimal pro Tag durchgeführt werden. In der Regel reicht eine Anwendung pro Tag aber vollkommen aus.

Vor dem Gebrauch einer Rotlichtlampe sollten unbedingt die Sicherheitshinweise des gewählten Geräts gründlich durchgelesen und eingehalten werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch der Schutz der Augen. Rotes Licht ist schädlich für die Augen, daher sollte bei der Bestrahlung immer eine Schutzbrille zum Einsatz kommen. Diese können in zahlreichen Online-Shops schon für ein paar Euro erworben werden. Bei einigen Rotlichtlampen liegen diese auch direkt bei. Es reicht nicht aus die Augen nur zu schließen, da das Rotlicht durch das Lid hindurch dringt.

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